|
Assist AB hat kürzlich die satellitengestützten
Fischereiüberwachungssysteme verschiedener Staaten analysiert. Diese sollen
ja den verschiedenen Behörden der Fischereiüberwachung zeitnahe
Informationen geben, um die Fahrzeuge effizienter überwachen zu können. Auch
hierbei können wir Sie unterstützen.
Hintergrund
Die EU-Kontrollverordnung Nr. 2847/1993 schreibt vor, wie die
Fischereifahrzeugüberwachung zu geschehen hat.
Von der Satellitenüberwachung bestimmter Schiffe abgesehen soll
diese in verschiedener Weise erfolgen, nämlich durch Sichtbeobachtung aus
der Luft vom Flugzeug oder Hubschrauber aus, auf See von den
Überwachungsfahrzeugen der Küstenwache oder den anderen zuständigen
Überwachungsbehörden oder von Land aus im Rahmen von Hafenkontrollen.
Ausblick
Es ist nun eine ganz erheblicher aber lohnender Aufwand, sämtliche
Sichtbeobachtungen der verschiedenen Herkünfte zu erfassen und abzugleichen.
Hieraus entsteht die Basis für eine aktiv und geplant vorgenommene
Fahrzeugüberwachung, die sich beispielsweise auf umfangreiche Seegebiete
erstrecken kann. Diese gezielt gesammelten Sichtbeobachtungen stellen dann
eine Planungs- und Entscheidungsgrundlage für die Seekontrollen dar.
Das Überwachungsprogramm sollte daher so konstruiert sein, dass es
zeitnah eingesetzt werden kann, nicht lediglich eine Datensammlung
darstellt, welche erst verspätet Unregelmäßigkeiten erkennen lässt.
Unsere Erfahrungen auf diesem
Gebiet
Wir haben:
·
In Schweden ein Programm-Modul entwickelt, das
die Sichtbeobachtungen der Küstenwache zeitnah empfängt und wiedergibt.
·
In Lettland ein gegenüber dem schwedischen
etwas kleineres Überwachungssystem entwickelt.
Im Zeitraum 2005-2007 arbeiten wir an:
Der Entwicklung eines solchen Fischereiüberwachungssystem für die Türkei.
|